05.05.2008 Tagung - Gute Arbeit für Ostdeutschland...
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit einigen Monaten meldet die Bundesagentur für Arbeit immer geringere Arbeitslosenzahlen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist spürbar gesunken und die Politik spricht wieder offensiv vom Ziel einer Vollbeschäftigung im Land. Gleichzeitig haben die Tarifrunden in diesem Jahr zu kräftigen Lohnzuwächsen in vielen Branchen geführt. Von dieser allgemeinen Entwicklung hat sicherlich auch der Osten Deutschlands profitiert.
Dennoch zeigt der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland besondere Merkmale und Entwicklungen auf. Dazu zählen die strukturellen Entwicklungen und sicherlich auch der Arbeitslohn, der in den ostdeutschen Bundesländern gern auch als Standortargument für Investitionen angeführt wird. Die Kehrseite ist ein zunehmender Fachkräftemangel und ein großer Anteil von Beschäftigten, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Auf unserer Veranstaltung wollen wir diese Besonderheiten diskutieren.
Konkret wollen wir aber auch die betriebliche Ebene thematisieren und der Frage nachgehen, ob es in Ostdeutschland eine andere Betriebskultur und eine besondere Kooperation von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gibt.
Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie ganz herzlich ein und freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam die Frage diskutieren: Gute Arbeit für Ostdeutschland - Was ist für den Arbeitsmarkt zu tun?
Jens Bullerjahn
Vorsitzender Forum Ostdeutschland
Dr. Roland Schmidt
Friedrich-Ebert-Stiftung
Veranstaltungsort:
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 030 / 24 34 58 - 0
Fahrverbindungen:
S/U-Bahn bis Friedrichstraße, ca. 5 Gehminuten
U6 Oranienburger Tor, ca. 10 Gehminuten
Parkmöglichkeiten stehen leider nicht zur Verfügung.
Anmeldung unter:
Per Fax: 030/26935-857
E-Mail: forum.ml@fes.de
Vorstand des Forum Ost
Wolfgang Tiefensee
Vorsitzender des Forum Ostdeutschland
